Schlagwort: RTF ≤ 150 km

Radtourenfahrt bis 150 km Streckenlänge

31. Heidenauer RTF (15.09.2012)

Die Spätsommer-RTF in Sachsen schlechthin, angesichts der Kfz-Kennzeichen der angereisten Teilnehmer weit über Ländergrenzen hinaus beliebt. In 2012 mit Straßenbau bedingt leicht veränderter Streckenführung wieder eine schöne Tour, 14 – 19°C, bewölkt, ein kurzer Nieselschauer, aber ordentlich Wind auf den Höhen.

Wetterinfo: weniger Sonne als im Vorjahr und etwas Niederschlag sollte aus den Wolken auch noch fallen - Gegend bei Sebnitz

Wetterinfo: weniger Sonne als im Vorjahr und etwas Niederschlag sollte aus den Wolken auch noch fallen – Gegend bei Sebnitz

Spruch des Tages (sichtlich frierender Teilnehmer zu Helfer am Kontrollpunkt, hochgelegenes Dorf irgendwo im Osterzgebirge): »Ist es bei Euch hier oben immer so kalt?« Antwort: »Nein, so warm ist es sonst nicht!« Kam ziemlich trocken rüber und war in der Situation sehr komisch :-)

152,87 k | 2.200 Hm | 5:37:08 h | 27,20 Ø

 

RTF: 11. Giro Stormarn / Bad Oldesloe / 154 km (13.06.2010)

Zwischen den Marathons mal wieder ‘ne schnelle RTF.

Gestartet wurde im Zentrum von Bad Oldesloe aus Blöcken heraus. Zeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze, besonders wichtig bei einem Event mit über 1.000 Teilnehmern, wie dem Giro Stormarn. So sortierte ich mich im ersten Block ein, um nicht an den ersten Steigungen im Verkehr stecken zubleiben. Nach Ansprachen vom Veranstalter und der Landrätin gab diese den Start frei.

Wie zu erwarten war gab es gleich von Anfang an das RTF-typische Gerase wie in einem Rennen. Bergan konnte ich immer vor fahren, wurde dann aber wieder eingeholt.

Die erste Kontrolle erfolgte in Tralau bei KM 33. Ich ließ vorne Luft nachpumpen, da ich kurz vor dem Kontrollpunkt das Gefühl eines schleichenden Plattfusses hatte. Wie sich später herausstellte lag es aber nur an dem welligen Asphalt, der ein schwammiges Fahrgefühl aufkommen ließ.

In Traulau kam ich alleine los, die Leute, mit denen ich dort ankam brauchten für die Pause länger. Keine zehn Kilometer später überholte ich eine Sechser-Gruppe, die sich bei mir anschloß. Bis KP 2 (Fischbek / KM 60) vergrößerte sich unsere Gruppe noch etwas.

Den Stopp in Fischbek hielt ich wieder gewohnt kurz und vor wieder einige Kilometer allein, bis irgendwann von hinten einige aufschlossen. Bis zum Abzweig der 80er Tour bei KM 68 bestand die Gruppe aus ca. zwölf Leuten, danach noch aus sieben. Zusammengearbeitet wurde nicht, viele fuhren auf persönlichen Verschleiß und über die eigenen Verhältnisse.

Ab dem KP 3 (Klein Wesenberg / KM 97) befand ich mich allein auf der 150er Strecke. Nach 110 KM wurde ich von einer schnellen 15er Gruppe überholt, die Leute kannte ich aus den vorderen beiden Gruppen bei NordCup-Radmarathons. Mit denen fuhr ich ein paar Kilometer mit, bis sich die Gruppe an einer längeren Steigung in zwei Teile zerlegte. Ich war im hinteren Teil und konnte auf den ersten nicht mehr aufschließen. Zu dritt versuchten wir an die Gruppe dran zukommen, die mehrere hundert Meter aber noch auf Sichtweite vor uns war. Gegen den Wind war das nicht ganz schmerzfrei aber es galt alles oder nicht. Aus der Gruppe vor uns fiel noch ein Fahrer raus, der sich uns anschloß und wir schafften es tatsächlich, den größeren Teil wieder einzuholen. Nachdem dies geschafft war lag der KP 4 (Söhren / KM 120) vor uns. Man hätte sich den Kraftakt auch sparen können. In Söhren gab es zum Glück Cola zum Auffrischen.

Die letzten 35 KM blieb die größere Gruppe zusammen und es ging schnell und mit leeren Beinen zurück nach Bad Oldesloe.

http://www.rv-trave.de

155,25 | 4:43:18 | 32,88 (Hier ist ca. ein Kilometer Anreiseweg vom Parkplatz zum Start im Stadtzentrum mit dabei.)

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