Schlagwort: Lausitzer Gebirge

Neuland ◇ Novina

Der Kriesdorfer Sattel (Křižanské sedlo; 576 m) ist ein Paß über den Jeschkenkamm. Neuland ist die Befahrung nicht – ich war 2015, 2017 und 2018 schon mal hier. Neuland (cs Novina) ist ein kleines Dorf an der Nordrampe des Passes und Neuland für mich ist der Neuländer Viadukt an der Bahnstrecke Řetenice–Liberec (ursprünglich »Nordböhmische Transversalbahn«). Das »… Eisenbahnviadukt aus den Jahren 1898-1900 mit 14 Bogen mit der Spannweite bis 12 m, Länge 230 m, Höhe 29 m. Der Reichenberger Granit wurde für seine Bedeckung und Brüstungen benutzt.« [1] möchte ich mir anschauen.

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Neue Fluß- und Gebirgsübergänge

An der Lausitzer Neiße gab es 2012 das letzte größere Hochwasser. Dabei wurde auch mindestens eine Brücke im Engtal zwischen Zittau und Ostritz weggespühlt und mehrere nicht mehr genutzte Brücke stauten den Fluß mit angeschwemmten Material auf. In den Jahren danach baute man in Folge dessen alle Brücken zurück, die nicht mehr benutzt werden sollten, teilweise aus Umgehung der Sanierung. Nun gibt es auf ungefähr 15 Kilometer Flußlänge abgesehen von Eisenbahnbrücken keine Querungsmöglichkeit – theoretisch.

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Hinter’m Schöber

Die Schöberlinie meint den Abschnitt des nationalen Verteidigungswerks der Tschechoslowakischen Republik von 1918 gegen die drohende Invasion Nazi-Deutschlands im Lausitzer Gebirge. Hunderte Bunkerstellungen unterschiedlicher Größe wurden zum Schutz in die Flanken des Hauptkamms des Lausitzer Gebirges gebaut. Benannt wurde dieser Teil des Tschechoslowakischen Walls (cs československé opevnění) nach dem markanten Schöber-Berg (Stožec; 665 m) und dem Pass (Schöbersattel (Stožecké sedlo; 602 m)) der Alten Prager Straße (heute Staatsstraße 9) über das Lausitzer Gebirge.

Bei hundert Prozent »Goldener Oktober«-Wetter geht es auf in die dünn besiedelte und stark bewaldete Mittelgebirgsregion.

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